Texte, von mir geschrieben

bodhi_

der den bodhi_ selbst tötete
Im Wahrnehmen vom Blütenduft geschieht mein Erleben, mein Erfahren. Was dieser ist wird mir gedeutet und nie in allen Möglichkeiten dessen wirken’s mir vollkommen offenbart.
Wesentlich wird es mir gemacht was wesentlich für mich und die Meinigen ist.

Für einen Zweiten, z.B. einer Butterfliege, ist schon anderes daran wesentlich und somit auch sehr anderes erlebt und erfahren.

Mit meinen zwei geschlossenen Augen sehe ich das Selbe, als wenn ich sie geöffnet hielte.

Hätten sie sich aber nie öffnen können, hätte ich nie irgendetwas sehen können und mein Wahrnehmen wäre um vieles wesentlich anders.

Glaube mir, oder auch nicht, wir nehmen nur das uns jeweilig wesentliche wahr, aber nicht das Komplette was wirkend ist wirklich wahr.

Glaube mir, oder auch nicht, es zählt um so weniger, wenn dein dir Wesentliches dich nur nach Innen bewegt, es zählt das was sich zwischen dir und dem da Draußen hin und her bewegt und würde um so mehr zählen, wenn es ohne Ende hin und her dir das deinige wesentliche zurechtwebt.

Tröste dich, so es nötig wäre, auch wenn es nur dein erlebtes und erfahrenes bleibt, es Ähnlichkeiten mit fremder Wahrnehmung zu haben scheint, oder ganz anders wirkt als bei dir, es wird dir nie das Gesamte sein können, denn dazu bist du schlicht zu klein, aber es ist stets das Deinige, entweder nah am wirklichem Wirken, oder in phantastischen Vorstellungswelten wirkend. Es bleibt in jeden Fall dein.


Worte die Heute, woher auch immer, zumindest aus keinem Buch, oder aus schon einmal Hörensagen kamen, nun über meine Finger ihren Weg hier her fanden.
 

bodhi_

der den bodhi_ selbst tötete
Nicht die Freiheit schenkt sich dir, … du kannst sie eh nicht wirklich erlangen.
Sondern so du Freiheit kennen würdest, machte ausgerechnet diese dich wieder zum Gefangenen.

Würdest du im Gefangensein das Selbe erfahren wie im Freisein,
würdest du dich und andere nicht befreien, oder in Gefangenschaft geraten.
Das wirkt allerdings im ideologischem und denkerischem Sinn flach und schwach, sondern nur im tatsächlichem Erfahren dessen, im wirklichem Nahsein, und nicht im geistigem Erkennen, dass es keine Selbstverwirklichung, keine Befreiung und kein Gefängnis gibt.

Selbst ist Selbst
Ich ist Ich
Und beide sind nicht alles, nicht einmal im Ansatz.

Worte die Heute, woher auch immer, zumindest aus keinem Buch, oder aus schon einmal Hörensagen kamen, nun über meine Finger ihren Weg hier her fanden.
 

bodhi_

der den bodhi_ selbst tötete
贻贝的味道更鲜美 蝴蝶的味道更甜。爱情不好。爱并不痛苦。爱就是爱。你不能捍 自己。
Die Muscheln schmecken köstlicher und die Schmetterlinge sind süßer. Liebe ist nicht gut. Liebe ist nicht schmerzhaft. Liebe ist Liebe. Niemand kann sich davor schützen.
Worte die Heute, woher auch immer, zumindest aus keinem Buch, oder aus schon einmal Hörensagen kamen, nun über meine Finger ihren Weg hier her fanden.
 

bodhi_

der den bodhi_ selbst tötete
der Knoten entspricht einer Schlinge,
eine Schlinge einer Windung,
eine Windung einer Welle,
eine Welle einer Schwingung

schwingt die Welle
winden sich Schlingen
in Knoten

fertig ist diese Welt
;)
 

bodhi_

der den bodhi_ selbst tötete
Geöffnet sind die Augen,
begleite die
Taiwan blaue Libelle, an meiner Seite,
fliegenden Flügel’s.

Eintreten. Zelebrieren.
Spätherbst, es geht auf Winter,
aber ES ist nicht kalt, sondern es ist ein Fest.
Ein Fest, nach einen anderen und vor dem nächsten.

Menschen in Lust, in Verbindung, zu berühren, gleich ob Familie, Freunde, oder Geliebter.

Schau dir die unsichtbare Dose genau an.
Obwohl du mit mir bist, scheint es, das Fleisch als Nächstes.
Aber ES ist mehr und viel näher, das.

Wer ist bereits Seelenfamilie?
Du neben mir, wir im Wir.

Unser Leben tanzt, ist Natur.

Empfangen und Teilen, am 11.11.


Moin Moin
 

bodhi_

der den bodhi_ selbst tötete
多雲的森林
在地面上的樹葉子
根在風中
一個新孩子誕生了


Bewölkter Wald. Baumblätter aus den Grund. Die Wurzeln liegen im Wind. Es wurde ein neues Kind geboren.
Worte die durch bodhi_ schwingen und keine andere Pforte nahmen.
 

bodhi_

der den bodhi_ selbst tötete
Jeder und in jeder Lebensphase,
wird einige Herausforderungen und Prüfungen erfüllen.
Ttiff Leute. Mach den Schritt.
Etwas Wind, etwas Regen,
etwas Sonnenschein, etwas Blitz wird sein,

aber wir sind alle zusammengeschlossen und angeschlossen.
Niemand ist wirklich allein mit sich selbst,
außer du hast dich abschließen lassen.

Egal welche Art von Emotionen, Trauer und Freude,
lass nicht zulange Rasten den Mut voranzukommen.
Glaube immer an die Liebe,
glaube an die Menschen, die du liebst und es liebt.
Glaube, dass alles einen Weg hat.

Viele Leute werden mit "Gehört" und „Gesehen“ beurteilt.
Aber der Spiegel bin nicht einmal ich.

Wenn du das Wirkliche wirken lassen willst,
höre und sehe nicht nur.
ES erlebt dich bereits.

Jeder Juli und November wird passieren.
Erst an diesem Morgen in Bo erwähnte sie, dass sie den Vorfall erwähnt hatte, der bei ihm aufgetreten war. Zu diesem Zeitpunkt wollte ich immer noch sagen, dass ich immer schon geschehen bin.
Ich hatte nicht erwartet, dass sich das Wasser umkehren würde.
Es ist egal, einfach so, leise stromabwärts,
warten, bis das Wasser umkehren und glatt wird.

Bedingungslose Liebe bedeutet nicht, dass Sie auf unbestimmte Zeit verletzt werden kann und nicht, dass sie Energie für falsche Person sei, Sache für Sache, Angelegenheit für Angelegenheit verbrauchen werden müsse.

Glaube nicht, dass große Lieben, wie meine Frau, mein Bruder, nicht verletzt werden können. Wir sind aus Fleisch, Herz und Seele, die alle verletzbar sind.
 

bodhi_

der den bodhi_ selbst tötete
Heute Morgen schaute ich wieder zu, wie sich der Fleck, auf dem meine Füße standen, sich der Sonne zuwendete. Die ersten Strahlen auf meiner Nase und in meine Augen fallen. Ja, ich sage Sonnenaufgang, aber in Wirklichkeit dreht sich unsere Erde und dreht mich damit jeden Morgen wieder der Sonne entgegen. Ich finde das wunderbar. Es bezaubert mich jedes Mal, wie eben auch wieder heute Morgen.

Auf dem Heimweg kam mir die Erinnerung wie ich auf Grönland wochenlang kein Sonnenlicht erlebte und ich erinnerte mich an die phantastisch wirkenden Nordlichter. Auch wenn es eben monatelang dunkel bleibt, war zumindest ich verwundernd erstaunt, ja regelrecht andächtig ergriffen vom, Wunder des Sein‘s, ob nun im monatelangem Dunkel, oder täglichem wiederkehrendem Licht.

Moin Moin
 
D

Durga Lal

Guest
Heute Morgen schaute ich wieder zu, wie sich der Fleck, auf dem meine Füße standen, sich der Sonne zuwendete. Die ersten Strahlen auf meiner Nase und in meine Augen fallen. Ja, ich sage Sonnenaufgang, aber in Wirklichkeit dreht sich unsere Erde und dreht mich damit jeden Morgen wieder der Sonne entgegen. Ich finde das wunderbar. Es bezaubert mich jedes Mal, wie eben auch wieder heute Morgen.

Auf dem Heimweg kam mir die Erinnerung wie ich auf Grönland wochenlang kein Sonnenlicht erlebte und ich erinnerte mich an die phantastisch wirkenden Nordlichter. Auch wenn es eben monatelang dunkel bleibt, war zumindest ich verwundernd erstaunt, ja regelrecht andächtig ergriffen vom, Wunder des Sein‘s, ob nun im monatelangem Dunkel, oder täglichem wiederkehrendem Licht.

Moin Moin
Die Nordlichter möchte ich auch gern mal erleben.......die müssen wundervoll sein....diese Wochen und Monate müssen einzigartig sein....
 

bodhi_

der den bodhi_ selbst tötete
Yup, würde ich jedem empfehlen sie zu erleben, so es sich einrichten ließe. Mich machten sie zumindest bescheiden und ließen mich in Begeisterung schwelgen. Das geschah aber auch heute am Morgen, zum Sonnenaufgang.
 

bodhi_

der den bodhi_ selbst tötete
Ein letztes Blatt.

Alle anderen sind schon weg.
Viele Äste und zarte Zweige.
Und an einem ein einziges Blatt.

Der Wind.
Tanzt es?
Zupft er?

Träumt es noch einmal vom Frühling,
ACH
vom Sommer,
selbst vom Herbst, dem Bunten?

Welche Fraben!

Da fällt es.
Ein letztes Blatt.

Nein!
Es Tanzt!

Seht doch, seht!
Wie es sich gen Himmel hebt und flattert wie ein Schmetterling.
Wie ein Schmetterling.
Ein Schmetterding.

Ein letztes Blatt.

Die Amsel die Braunen hebt,
nach Marienkäfern strebt,
das braune Laub.

Eine Meise pieps,
„ich hab’s!
Ein erstes Blatt!“
Und zart an der fast winzigen Blattknospe sein Schnäbelchen rieb.

Blatt, ich habe dich lieb.
Gedicht, spontan von bodhi_, welcher bodhi_ selbst tötete und nur noch ist was es ist, ohne wirklich zu wissen was es alles ist, noch sein wird und noch sein darf.
 

Idealist-Träumer

Astrologiemoderator
Teammitglied
Schiffchen, Schiffchen webe
Ein Netzt, dass auf mich schwebe,
eine weiße Feder derart leicht,
dass mein Sein dem ihren gleicht.

Ich fang sie auf und schieb sie ab,
Sie tanzt und wippt nach meinem Takt.
Schwebt gen Himmel und setzt sich nieder.
Voller Entzücken singt sie mir Lieder.

Vogel, dessen Feder Es mir gab,
sei dir gedankt bis an mein Grab.
Irgendwann kommst du wohl wieder vorbei,
nimmst sie von Dannen und brütest darauf ein neues Ei.
 
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